Hilfe für Erwachsene und Familien

Systemische Therapie


Die Systemische Therapie stellt neben Psychoanalyse, Verhaltenstherapie und den humanistischen Therapien eine weitere bedeutende Therapieform dar. Kerngedanke der Systemischen Therapie ist die Annahme, dass der Schlüssel zum Verständnis und zur Veränderung von Problemen weniger in der behandelten Person allein liegt, sondern im (familiären) Zusammenhang, in dem das Problem steht, zu finden ist.
Systemische Therapie ist an Beziehungsprozessen der Personen interessiert, die an der Entstehung und Aufrechterhaltung eines Problems beteiligt, und daher auch für Veränderungs- und Lösungsprozesse von Bedeutung sind.
Die Systemische Therapie arbeitet neben Familien auch mit Einzelpersonen, Paaren und Organisationen. Im Gegensatz zu vielen anderen Therapien können die Sitzungen in unregelmäßigen und oft größeren Abständen stattfinden, dies richtet sich nach dem Bedarf der Klienten.
Diese Therapieform bieten wir auch als systemische Kinder- und Jugendtherapie an.

Bei Fragen und Interesse nehmen sie bitte mit uns Kontakt auf.

Betreutes Wohnen für psychisch erkrankte Menschen


Für die Landkreise Ulm, Neu- Ulm, Alb- Donau, Heidenheim, Günzburg und Dillingen sind wir kompetenter Anbieter von Ambulant betreutem Wohnen (ABW) für psychisch kranke Erwachsene.

Hierbei handelt es sich um stundenweise pädagogische Begleitung in ihrer eigenen Wohnung oder einer Wohngemeinschaft.
Unser Ziel ist es ein hohes Maß an Selbstständigkeit zu ermöglichen, dabei unterstützen wir die Betroffenen durch ein professionelles Team aus Sozialpädagogen, Sozialarbeitern und Heilpädagogen.

Kernaufgaben des Ambulant betreutem Wohnen (ABW)

Die zentralen Themen im Ambulant
Betreuten Wohnen

  • Suche von Wohnraum
  • Gestaltung und Einteilung des Tages
  • Kontaktaufnahme zu Mitmenschen
  • Umgang mit Konflikten
  • einer aktiven Freizeitgestaltung
  • Umgang mit Ämtern und bei anfallendem Schriftverkehr
  • Umgang mit Geld, Einkaufen, Versorgung
  • arbeitsfördernde oder arbeitserhaltende Maßnahmen

Betreute WG´s

Als Alternative zum Betreuten Einzelwohnen bieten wir eine besondere Form des ABW an: Wohngemeinschaften für Menschen mit seelischer Behinderung, im Rahmen des ABW.
 
Dies sind keine stationäre Maßnahmen, sondern die Leistungsempfänger werden in einer Wohngemeinschaft über das ABW betreut. Hierbei werden Wohnen und Betreuung unabhängig von einander behandelt, d.h. die Bewohner haben einen Mietvertrag, der unabhängig vom Verlauf des ABWs seine Gültigkeit hat.

Die derzeit fünf Wohngemeinschaften mit insgesamt 17 Plätzen bieten Raum für Menschen mit seelischer Behinderung, die in einer geschützten Wohnsituation längerfristig weitgehend selbständig leben möchten und dabei begleitend betreut werden.

Betreuung von Obdachlosen

Obdachlosenbetreuung in Unterkünften


Der in vielen Kommunen und Städten herrschende Mangel an Sozialwohnungen und eine angespannte Arbeitsplatzsituation vor allem für Menschen mit geringerem Ausbildungsstand führen oft die Betroffenen in eine Abwärtsspirale, die in einem Kreislauf von Wohnungslosigkeit und Arbeitslosigkeit endet.
Einmal in der Wohnungslosigkeit gelandet, ist es extrem schwer, einen Ansatzpunkt zu finden, der einen Weg in die Gesellschaft zurück ebnet.

Zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten liegen folgende Zielschwerpunkte zugrunde:

  • Beratung: auf dem Grundsatz der Lösungsorientierung
  • Zugänglichmachen: von nicht vor Ort verfügbaren Hilfen,
  • Vernetzung: mit bestehenden Hilfsangeboten
  • Vermittlung: in eigene Wohnräume
  • Verkürzung:der Verweildauer

Deshalb besteht Unterstützungsbedarf für Obdachlose besonders in folgenden Bereichen

  • Maßnahmen gegen vorhandene Verschuldung,
  • Vermittlung in eine gesetzl. Betreuung
  • Kontaktaufnahme mit Gesundheitsamt und Fachärzten,
  • Anstreben einer Therapie bei Suchtmittelmissbrauch
  • Suchen und Finden von geeigneten Wohnräumen außerhalb der Obdachlosenunterkunft,
  • Vermittlung in diese
  • Sozialberatung zur Strukturierung des Alltags
  • Vermittlung in geeignete Maßnahmen der Arbeitsagenturen / Jobcenter.

 
Unser  fachkundiges und erfahrenes Personal bestehend aus Sozialpädagogen  mit Zusatzqualifikationen (Suchttherapeuten, Psychologen, Seelsorger… ) und diversen Fort- und Weiterbildungen, beispielsweise zu SGB II/ XII stehen beratend und unterstützend zur Verfügung.

Niederschwellige Übergangswohnmöglichkeit für junge Erwachsene im Projekt W9

Die Übergangswohnmöglichkeit stellt ein spezifisches und niederschwelliges Angebot für junge wohnungslose Menschen bis maximal 25 Jahre dar. Es bedarf einer anderen Zielsetzung und anderer Schwerpunkte im Vergleich zu den vorhandenen Angeboten und Einrichtungen der klassischen Wohnungslosenhilfe. Diese Angebot ist zugeschnitten auf die Bedarfs- und Bedürfnislagen von jungen Erwachsenen (Grundlage §67ff, SGB XII), welche sich in einer besonderen Lebenslage befinden. Im Einzelfall soll es ebenfalls eine Hilfe für junge Volljährige darstellen (§41, SGB VIII).

Die niederschwellige Übergangswohnmöglichkeit dient hier als sicherer und verlässlicher Grundpfeiler weitergehender, nachhaltiger Hilfen und individueller Unterstützungsmaßnahmen.

Das Angebot richtet sich an junge Menschen, junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren, die sich in prekären Lebenssituationen befinden, ihren Lebensmittelpunkt auf die Straße verlagert haben oder bereits wohnungslos bzw. von einer akuten Wohnungslosigkeit betroffen sind und nicht mehr durch andere, bestehen Angebote aufgefangen oder erreicht werden können oder konnten. Es werden insgesamt  acht Plätze angeboten, wobei zwei Plätze für das Clearing bereitstehen

Folgende grundsätzliche Ziele sollen während der Maßnahme erreicht werden:

-       Aufarbeitung persönlicher, beruflicher sowie sozialer Defizite

-       Selbstständige Gesundheitsfürsorge (Hygiene, richtige Ernährung, Wahrnehmen ärztlicher

        Termine usw.)

-       Erlernen lebenspraktischer und planerischer Kompetenzen zur selbstständigen Lebensführung

-       Regulierung von evtl. Schulden (Kooperation mit der Schuldnerberatung)

-       Existenzsicherung

-       Zugang zu bestehenden Maßnahmen (Jobcenter)

-       Gemeinsame Planung und Gestaltung freizeitpädagogischer Maßnahmen

-       Erlernen und Stärkung von Beziehungs- und Konfliktfähigkeit

-       Unterstützung und Vorbereitung auf „das Leben“ nach der Maßnahme (Wohnungssuche,

         Jobsuche usw.)

Die angestrebte Maßnahme basiert auf mehreren Phasen in denen verschiedene Ziele erreicht werden sollen:

1.    Clearingphase (max. 4 Wochen):

2.    Stabilisierungsphase (max. 3 Monate)

3.    Intensivierungs- und Ablösephase (max. 9 Monate)

4.    Abschluss